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Eingetragen von Harald Schmidt am 19.07.2007
Presse >> Gebäudesystemtechnik

Das Haus der Zukunft steht in Oespel

Veröffentlicht in der Westfälischen Rundschau vom 19.07.2007

bildanzeige.jpg Sein Eigenheim, jeder Raum, jede Steckdose und jedes Fenster, ist mit einem Computer vernetzt. "Die Mauern besitzen ein Eigenleben", grinst der Elektrotechniker-Meister mit Anspielung auf den Kinofilm "Das Geisterhaus".

Mit Horror oder Sciencefiction hat das Gebäude von Harald Schmidt allerdings wenig zu tun. Das intelligente Haus ist neuester Stand der Technik. "Gebäudesystemtechnik ist beinahe grenzenlos ausbaubar und eine Investition, die sich lohnt", sagt Harald Schmidt.

Besonders vorteilhaft für seine Frau Ute: "Die wird immer ganz ängstlich, wenn sie alleine zu Hause ist. Deshalb gibt es über unserem Bett jetzt einen Panikschalter. Mit einem Druck präsentiert sich das Gebäude in Festtagsbeleuchtung. Jede Lampe strahlt dann."

waz_19062007_bild2.jpg"Mit einem Passwort kann man über jeden Computer mit Internetanschluss auf der ganzen Welt nach dem Rechten sehen", erklärt Harald Schmidt, der einige Räume gar mit der Kamera ausgerüstet hat, die Bilder über seinen Laptop abrufen kann. Per Internet lassen sich einzelne Steckdosen ansteuern, Rolläden herunterfahren und sogar die Türen abschließen. Über einen Grundriss des Hauses auf dem Bildschirm verfolgt Harald Schmidt das Geschehen. Über grüne und rote LED-Anzeigen ist ersichtlich, in welchem Status sich die einzelnen Elemente befinden. Ein offenes Fenster wird rot angezeigt.

"Mit dem System lässt sich übrigens eine Menge Energie sparen. Wenn ein Fenster geöffnet ist, geht die Heizung in diesem Raum automatisch aus", sagt Schmidt. Noch sind die Möglichkeiten des Systems nicht ausgeschöpft. Wenn er wollte, könnte er sogar seinen Kühlschrank so ausstatten, dass dieser selbstständig Lebensmittel per Internet ordert, wenn nötig.


Kühlschrank bestellt Lebensmittel


"Das würde über einen Strichcode-Scanner funktionieren, der jedes Lebensmittel - ob rein oder raus - registriert. "Diese Funktion brauchen wir allerdings nicht. Wir wollen lieber selbst entscheiden, was in unserem Kühlschrank steht."

Als nächstes will Schmidt auf den Haustürschlüssel verzichten. Dann soll ein Daumenabdruck genügen, um ins Innere zu gelangen. "Bis zu hundert verschiedene Fingerabdrücke lassen sich speichern." 35 000 Euro hat die Ausstattung mit Systemtechnik gekostet. Ab 12 000 Euro ist die Grundausstattung zu bekommen.

 INFO


 Steuerung von Anlagenteilenwaz_19062007_bild3.jpg

  • Gebäudesystemtechnik ist die gewerkeübergreifende Steuerung und Regelung aller Anlagenteile
  • Dazu könnne unter anderem Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Lüftung, Klima, Sicherheit gehören, die mit einem Bussystem verbunden sind
  • Informationen gibt Harald Schmidt gerne per Telefon: 0231 / 65 00 61


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